2025 Festival Liederfrühling

Lieder, die beflügeln

Ensemble

Anna Bychkova, Mezzosopran
Theresa Maria Romes, Sopran
Musa Nkuna, Tenor

Julia Berg, Klarinette
Martin Dressler, Gitarre
Jieun Baek, Klavier
Birgit Sehon, Moderation


Programm

Paradiesvogel und Goldkehlchen

Freitag, 30. Mai 19 Uhr
Stadtbibliothek Heidenheim

Lieder, Duette und Kammermusik von Brahms, Fauré, Lyssenko, Mendelssohn, Schubert, Schumann und Saint-Säens

Im Eröffnungskonzert des Festivals lassen wir uns „Auf Flügeln des Gesanges“, wie Mendelssohn in seinem berühmten Lied schön vertont hat, durch den Abend tragen. Wir lauschen dem fröhlichen Vogelgezwitscher im Wald und den sehnsuchtsvollen Rufen der Nachtigall in den Liedern und Duetten des Abends. Zahllose Komponisten haben sich vom Vogelgesang zu wunderbaren Kompositionen inspirieren lassen, ein Höhepunkt des Abends bieten dabei die zwei Gesänge Op.91 von Johannes Brahms für Gesang, Klarinette und Klavier.


Wandelkonzert

Samstag, 31. Mai 18 Uhr
Museum im Römerbad

Erste Konzerthälfte im Museum im Römerbad
Volkslieder aus der Ukraine, Lateinamerika, Südafrika und Deutschland 

Zweite Konzerthälfte in der Stadtbibliothek

Das Wandelkonzert bietet ein besonders abwechslungsreiches und spannendes Programm. In der ersten Hälfte erleben wir im einmaligen Ambiente des Römerbadmuseums Alte Musik und überlieferte Volkslieder auf sonst nie zu hörendem musikalischem Niveau: Die Vogelhochzeit, Der Kuckuck und der Esel, Alle Vögel sind schon da – die Auswahl an deutschen Volksliedern mit Vogel-Protagonisten ist unerschöpflich. Nach der Pause gibt es die Musik des südafrikanischen Komponisten Musa Nkuna zu entdecken. Der Tenor, der auch selbst als Sänger Teil des Ensembles ist, hat eigens für den Liederfrühling „Tinsimu ta Moya“(Lieder aus den Lüften) für Sopran, Tenor, Klarinette und Klavier in seiner MutterspracheXitsonga komponiert.

Von den grünen Sommervögeln

Sonntag, 12. Mai 18 Uhr
Stadtbibliothek Heidenheim

Lieder, Duette und Kammermusik von Dvorák, Macfarren, Rebay und Spohr

Eine ganze Fülle an Liedern über Natur und Vögel hat der Komponist Louis Spohr, Zeitgenosse von Franz Schubert, vertont. Mehrere Lieder und Duette kombinieren wir mit seinem wohl bekanntesten Zyklus für Sopran, Klarinette und Klavier. In den „Sechs deutschen Liedern“ wird immer wieder der Wunsch zum Ausdruck gebracht, wie ein Vogel fliegen zu können: „O hätt‘ ich Flügel, durch’s Blau der Luft ꟷ Wie wollt‘ ich baden im Sonnenduft!“. Sie haben außerdem die seltene Gelegenheit, Musik der eher unbekannten Komponisten der Romantik Ferdinand Rebay und George Macfarren zu hören. Rebay hat für Mezzosopran und Gitarre nicht nur das titelgebende „Von den grünen Sommervögeln“ komponiert, sondern gleich eine ganze Reihe charmant-spielerischer, humorvoller Lieder wie „Die Straßensänger“ und „Das gekränkte Spätzchen“.
Den fröhlichen Abschluss des diesjährigen Festivals feiern wir mit den berühmten Mährischen Duetten von Antonín Dvorák.



Eindrücke